Seit 1. Dezember 2018 gibt es an der Kreisklinik Wörth a. d.Donau die Digitale Patientenkurve

Seit Anfang Dezember ist in der Kreisklinik Wörth a.d.Do. die digitale Patientenkurve in Betrieb. (v.li.) Stv. Pflegedienstleitung Tina Fuchs; Stv. Stationsleitung Innere Medizin Manuela Herzog, Oberarzt Innere Medizin Daniel Reitenberger, Pflegedienstleiter Helmut Zitzmann, Krankenhausdirektor Martin Rederer
Seit Anfang Dezember ist in der Kreisklinik Wörth a.d.Do. die digitale Patientenkurve in Betrieb. (v.li.) Stv. Pflegedienstleitung Tina Fuchs; Stv. Stationsleitung Innere Medizin Manuela Herzog, Oberarzt Innere Medizin Daniel Reitenberger, Pflegedienstleiter Helmut Zitzmann, Krankenhausdirektor Martin Rederer

28.01.2019 Nach der vollständigen Digitalisierung der noch vorhandenen Papierakten folgte nun der zweite wichtige Meilenstein in der Digitalisierungs-Offensive der Kreisklinik Wörth a.d.Donau - die vollständige Ablösung der papiergebundenen ärztlichen und pflegerischen Dokumentation.

Seit Dezember 2018 ist auf den Normalstationen und der Intensivstation eine digitale Patientenkurve in Betrieb. In der ganzen Klinik werden nun die Patientenverläufe, Diagnosen, Vitaldaten, Fieber und Blutdruckwerte, Visiten, Medikamenten- und sonstige Anordnungen, Schmerz- und Physiotherapie per Computer-Tablet (direkt am Patienten), mobil oder auf den vorhandenen stationären Rechnern gesammelt. Die Visite erfolgt mit dem Tablet, das Papier hat weitestgehend ausgedient. Die Klinik hat aus eigenen Mitteln mehr als 300.000 Euro in dieses Projekt investiert.

„Es spricht für den hohen Qualitätsstandard der Kreisklinik, dass sie das Thema Digitalisierung aktiv aufgegriffen hat. So gelang ein innovativer Schritt hin zur Entlastung der im Medizin- und Pflegebereich Beschäftigten in Zeiten des Fachkräftemangels in der Gesundheitsversorgung. Nicht nur das Personal, sondern auch die an der Kreisklinik Wörth behandelten Patienten profitieren von diesem Leuchtturmprojekt enorm“, so Landrätin Tanja Schweiger.

Der Einsatz der digitalen Patientenkurve hat gegenüber der Papierform signifikante Vorteile:

Durch die mobile Verfügbarkeit der Patientenkurve ergeben sich Zeitersparnisse, die für eine noch intensivere Betreuung der Patienten durch die Ärzte und für die Pflege genutzt werden können.
Die Digitale Patientenkurve kann nach einem individuellen Benutzerkonzept an jedem Rechner in der Klinik aufgerufen werden.
Material- und Archivierungskosten werden eingespart.
Die Lesbarkeit von Einträgen ist immer gegeben, Übertragungsfehler beim Fortschreiben der Daten gibt es nicht.
Die Fotodokumentation von Wunden kann direkt über das Tablet am Patienten erfolgen und ist sofort in der Wunddokumentation ersichtlich.
Es wird ein strukturierter Behandlungsprozess in Form von Patientenpfaden und Dosiervorschlägen abgebildet, wodurch die Behandlungsqualität weiter optimiert werden kann.
Ein interdisziplinäres Projektteam aus Ärztinnen und Ärzten und sowie Pflegeschaft unter der Leitung der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Tina Fuchs hat innerhalb von nur sieben Monaten mit einer Erlanger Softwarefirma die digitale Patientenkurve Station für Station im Haus eingeführt.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Krankenhausleitung jederzeit gerne zur Verfügung. Kontakt: Martin Rederer, Telefon 09482 2020, E-Mail: info@kreisklinik-woerth.de;  www.kreisklinik-woerth.de.

Informationen zur Kreisklinik Wörth a.d. Donau
Die Kreisklinik Wörth a.d.Do. ist eine unter der Trägerschaft des Landkreises Regensburg stehende Klinik der Grund- und Regelversorgung mit qualifizierten Spezialisierungen. Die Klinik verfügt über hochwertige Räumlichkeiten nach modernstem Standard. Das der Klinik angeschlossene Facharztzentrum mit 13 Facharzt(zweit)praxen und 30 renommierten Ärzten mit den Fachrichtungen, Allergologie, Diabetologie, Gefäßchirurgie, HNO, Kinderpneumologie/-allergologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Pneumologie, Radiologie (CT und MRT), Schmerztherapie, Urologie und Wirbelsäulenchirurgie bietet die Möglichkeit, ambulante Patienten auf entsprechenden Facharztzulassungen zu behandeln. Die vom TÜV Thüringen nach DIN ISO 9001:2015 zertifizierte Klinik beherbergt seit 2014 ein EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung und seit 2016 ein zertifiziertes Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie gemeinsam mit den orthopädischen Fachpraxen MedArtes in Neutraubling und dem MVZ Orthopädie Straubing. Die Klinik ist seit 2016 im Fachbereich Innere Medizin „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg“. Im Jahr 2018 wurden an der Kreisklinik insgesamt 7.160 Patienten stationär und 21.100 Patienten ambulant behandelt.

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