Jurasteig erneut als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet

Die Räuberhöhle bei Etterzhausen ist eine Attraktion auf dem Jurasteig. Foto: Stefan Gruber
Die Räuberhöhle bei Etterzhausen ist eine Attraktion auf dem Jurasteig. Foto: Stefan Gruber

12.03.2020 Mit dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes wurde der Wanderweg Jurasteig erneut vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 ist der 240 Kilometer lange Jurasteig konstant als Prädikatsweg ausgezeichnet. Er gehört seitdem zu den besten Wanderwegen Deutschlands.

In vorbildlicher Zusammenarbeit kümmern sich die vier Jura-Landkreise Regensburg, Amberg-Sulzbach, Neumarkt und Kelheim in Kooperation mit den Anliegergemeinden um die Förderung eines qualitätsorientierten Wandertourismus im Bayerischen Jura.

Mit dieser Auszeichnung, über die sich auch Landrätin Tanja Schweiger sehr freut, erhält der bedeutende überregionale Wanderweg für alle künftigen Marketingbestrebungen wieder „Rückenwind“. „Der Jurasteig mit seinen 18 angegliederten Schlaufenwegen stellt für den Wandertourismus im Landkreis Regensburg ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal dar und wirkt sich ebenso positiv auf die örtlichen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe aus“, resümiert die Landrätin.

Der im Landschaftsgebiet des Bayerischen Jura verlaufende Weg führt im Landkreis Regensburg von Bad Abbach kommend nach Matting. Per Fähre geht es dort über die Donau hinauf ins Bruckdorfer Holz, nach Alling, über den Alpinen Steig nach Schönhofen, Etterzhausen, durchs Penker Tal Richtung Pielenhofen, wo die Naab gequert wird. Entlang des Naabtales führt der Weg weiter über den Engelsfels, Kleinduggendorf und Heitzenhofen hinüber ins Girnitztal Richtung Dallackenried, Kallmünz, Traidendorf und Rohrbach.

Die Jura-Landkreise müssen dabei als Träger des Wanderweges die vom Deutschen Wanderverband vorgegebenen Standards einhalten, die in einer Begehung streng geprüft werden. „Eine benutzerfreundliche Markierung, ein hoher Prozentsatz an naturnahen Wegen, Aussichtspunkte, Abwechslung und Erlebnispotenzial stellen dabei einige wichtige Aspekte dar“, erläutert Susanne Kammerer, Sachgebietsleiterin für Tourismus am Landratsamt. Ein möglichst zurückhaltender, sanfter Wegebau im Forst liegt der Touristikerin dabei am Herzen, um das Prädikat nicht zu gefährden. Die Tourismusreferentin des Landkreises betont auch die wichtige Vernetzung, die bei der Qualitätssicherung des Weges eine Rolle spielt: „Wir arbeiten eng mit Wegewarten, die den Jurasteig zweimal im Jahr begehen und prüfen, sowie den Gemeinden und den Forstverwaltungen konstruktiv zusammen, um beispielsweise nach Windbruch den Weg wieder gangbar zu machen, die Wegweisung sicherzustellen sowie teils umgestürzte Markierungspfosten neu setzen zu lassen“.

Informationen gibt es in einer kostenlosen Wanderkarte, die beim Landkreis Regensburg, Tel. 0941 4009-495 oder tourismus@lra-regensburg.de sowie unter www.jurasteig.de  erhältlich ist.

Gut ausgeschildert finden sich die Wanderer auf dem Qualitätsweg Jurasteig gut zurecht. Foto: Martin Gabriel

Kategorien: Freizeit & Tourismus